Meditieren
lernen

"Meditation" klingt für viele leider noch verstaubt, streng, kompliziert, anstrengend oder gar esoterisch. Ich verstehe Meditation eher als kurze "Turnübungen" für Herz und Geist, die keinen Bezug zu einer Religion haben - es sei denn, Sie selbst möchten so einen Bezug herstellen.

Ein paar Minuten am Tag machen bereits einen großen Unterschied. Sie verbessern die neuronalen Strukturen im Gehirn und so können wir mit der Zeit viel leichter gute Gedanken und gute Gefühle entwickeln - und auch die körperliche Gesundheit profitiert auf vielfältige Weise, etwa durch den Abbau von Stress oder der Stärkung des Immunsystems. Wichtig ist dabei nur, dass man einigermaßen regelmäßig übt, auch wenn es nur für ein paar Minuten am Tag ist, die man mühelos in den Alltag einbauen kann. Das Ganze soll leicht gehen und auch Spaß machen.

In meinen Trainings und Coachings lernen Sie verschiedene Formen von Meditation kennen, wie Metta, Selbstmitgefühl, HEAL (Rick Hanson), Achtsamkeit, Stille, The Work (Byron Katie) sowie Meditationen über Ihre positiven Emotionen, Ihre Charakterstärken oder Entscheidungen, die Sie zu treffen haben.

Sie trainieren:

  • Positive Emotionen zu stärken.

  • Selbstmitgefühl, um schwierige Phasen und Emotionen besser zu überstehen.

  • Stärken einzusetzen.

  • Den Geist zu beruhigen mit Achtsamkeit, Gewahrsein und Stille.

  • Offenheit = Dinge, die im Geist und im Gefühl auftauchen, so anzunehmen, wie sie sind, ohne sie zu bewerten oder zu verurteilen.

  • Selbsterkenntnis, etwa um schädliche Denkmuster und Glaubenssätze zu durchschauen.

  • Ihre Intuition, um Entscheidungen selbstbestimmter zu treffen.

Olympiasieger im Glücklichsein


Sie lernen
außerdem, positive Emotionen (PE) zu erzeugen, indem Sie negative, schmerzhafte Emotionen (NE) annehmen. Das Motto lautet hier: "Du kannst die Wellen nicht aufhalten, aber du kannst das Surfen lernen." (Jon Kabat-Zinn). Am besten geht das, wenn Sie zuvor regelmäßig positive Emotionen trainiert und aufgebaut haben. Sie können wie ein beruhigender Balsam auf die negativen Inhalte wirken (Rick Hanson) oder die negativen Gefühle regelrecht hinweg spülen (Barbara Fredrickson).

Auf dieser Basis können Sie mit der Zeit Ihren eigenen Weg entwickeln, um sich die Macht Ihrer guten Gefühle zu erschließen.

Und natürlich können Sie diese Übungen auch beliebig vertiefen. Hirnscans von Richard Davidson an erfahrenen Mönchen mit tausenden Stunden an Meditationen haben gezeigt, dass wir positive Gefühle schier "bis ins Unermessliche" steigern können (B. Fredrickson). Diese Mönche hatten die höchste Aktivierung in Hirnregionen, die mit Freude und Optimismus zusammen hängen, die je von westlichen Wissenschaftlern aufgezeichnet wurden (Kristin Neff)!

Solche Mönche sind quasi Olympiasieger im Glücklichsein. Das können Sie natürlich auch anstreben. Aber selbst wenn Sie sich eher nicht solche Höhen als Ziel setzen möchten, etwa weil Sie gar nicht die Zeit für das entsprechende Training, sprich Meditation haben: So wie Spitzensportler in anderen Disziplinen können solche Mönche uns als Vorbilder inspirieren und motivieren für unser Maß an Übung. Und wie gesagt: Ein paar Minuten am Tag machen schon einen großen Unterschied!

Meditieren lernen Sie bei mir:

  • In Einzelcoachings (HIER)

  • An Meditationswochenenden (HIER)

  • Im Rahmen der Trainings POEM (HIERund "Die Formel für ein erfülltes Leben" (HIER).

  • Bei meinen kostenfreien Live-Meditationen und Vorträgen, jeden Freitag ab 18:00 Uhr (HIER)

Metta Meditation

Die 2.500 Jahre alte Metta-Meditation steht bei mir am Anfang aller Übungen. Sie ist der erste Schritt, der für fast jeden Menschen geeignet ist und sie ist vielfach wissenschaftlich untersucht (siehe unten).

Die Metta möchte uns in einen Zustand bringen, in dem wir uns selbst und möglichst auch allen anderen Lebewesen mit echtem, also gefühltem Wohlwollen begegnen. Das ist im Prinzip schon alles! Und alleine die Metta-Meditation kann Ihnen bereits die ganze "Macht der guten Gefühle" (LINK) erschließen, weil sie nachweislich dazu führt, dass durch sie auch alle anderen positiven Emotionen trainiert werden, und das umso effektiver, je länger man übt.

Wissenschaftlich belegter Segen


Berge von Studien belegen inzwischen den Segen von Meditation. Alleine über die etwa 2.500 Jahre alte Metta-Meditation (Meditation der liebenden Güte) und ihr verwandte Übungen, etwa das "Selbstmitgefühl (SMG)" wissen wir zum Beispiel, dass sie Hirnregionen vergrößern, die Empathie und emotionale Prozesse verarbeiten. Die Metta steigert auch positive Emotionen und persönliche Ressourcen wie Achtsamkeit und soziale Unterstützung durch andere. Sie vermindert Krankheitsanfälligkeit und Depressionen und erhöht die Lebenszufriedenheit.

Schon die Kurzform der Metta-Meditation führt zu einer Verbesserung der sozialen Kontakte und positiver Einstellung sowie zur Verbesserung von Schmerzen und psychischer Belastung bei chronischen Schmerzpatienten.

Die Arbeiten von Kristin Neff (University of Texas, Austin) zu ähnlichen Übungen rund um das Selbstmitgefühl haben ebenfalls viele positive Ergebnisse gezeigt, z.B. gesteigerte Zufriedenheit, Hoffnung und Neugier, verminderte Angst, Depression und Grübelei, weniger Versagens- oder Minderwertigkeitsgefühle, weniger Selbstkritik und Perfektionismus, weniger Wut und Engstirnigkeit, mehr emotionale Intelligenz und Weisheit und eine größere Initiative und Beherrschung in Bezug auf Zielsetzungen und Zielerreichung. (Quelle: "Charakterstärken", Ryan M. Niemiec, hogrefe, 2019, S. CS130)